23.05.2021

Die Schöpfung aus dem Wort – eine moderne Betrachtung

Ihr Ursprung hat diese in der „Theologie von Memphis“ (Ägypten – altes Reich 2. Dynastie)

Es gibt Dinge, die kann sich der Mensch vorstellen ganz konkret und es gibt Dinge die sind völlig abstrakt und nicht konkret in einer Vorstellung abzubilden, deshalb versucht man die Dinge zu umschreiben, ihnen Eigenschaften zuzuordnen oder sie durch Ausschluss zu erklären. Ein Gott ist in der Regel etwas Konkretes, das Produkt menschlicher Fantasie und menschlicher Bedürfnisse. Dinge wie eine Singularität, „Nichts“ oder ein unbekannter Ursprung, sind nichts Konkretes. Demzufolge ist eine Vorstellung von „davor war eben Nichts, das ist scheinbar der Ursprung von allem (konkret – String – Quantenfluktuation/Urknall – Branen – ewiges Universum etc.)“ zunächst erst einmal genau so plausibel, wie die Annahme, dass „Existenz“ der Ursprung aller Phänomene ist, oder das all diese Phänomene die Existenz hervorgebracht haben. Man kann nun Indizien für beide Standpunkte sammeln bis zum „Abwinken“, auf diese Weise lässt sich die Frage nun mal nicht beantworten. Die Prozesse können immer besser und umfassender erklärt und beschrieben werden, womit sie keines „übernatürlichen“ Anlasses mehr bedürfen, wie einen Schöpfer, aber das berührt nicht jene Grundfrage, nämlich: „was ging aus was hervor, Existenz aus den Phänomenen, oder die Phänomene aus der Existenz“. Sobald man hier die Wortwahl verändert und zum Beispiel schreibt: „Geist aus Materie oder Materie aus Geist“ kommt sofort der berechtigte Einwand, ja bitte was soll Geiste den sein? Spuk, Gespenst, Seele oder ein Gott? Geist ist das komplexe elektrochemische Zusammenwirken in einem Neurone Netzwerk jedes Menschen, mehr nicht, man kann ihn sogar evolutionär zurück Verfolgen in seinen einzelnen Stufen im Tierreich und seine Entwicklung wissenschaftlich begründen und belegen. Existenz ist aber eine völlig andere Qualität als „Geist“, „Seele“ oder Gott. Eine komplexe biologische Maschine, wie der Mensch kann aus Sicht der Evolution eine funktionales Bewusstsein gut gebrauchen, aber diese Maschine braucht keine Existenz die sich ihrer selbst bewusst wird und sich durch jegliche Art von Kunst darstellen und verwirklichen kann und möchte. Auch wenn alle Mittel und Wege dazu bekannt sind, wie „Musik ist eigentlich Mathematik“ aber das Muster bestimmt die „Existenz“. alle Gefühle sind nur biochemische Prozesse, klar, aber ihre Handhabung bestimmt die „Existenz“. Entscheidungen fällt das Unterbewusstsein, klar, aber welche Instanz ist das, weil sie sind nämlich nicht vorherberechenbar, es fehlt der Nachweis ihrer materiellen Determination.

LG

Eik

This has its origin in the „Theology of Memphis“ (Egypt – Old Kingdom 2nd Dynasty)

There are things that humans can imagine very concretely and there are things that are completely abstract and not concretely portrayed in an imagination, so one tries to paraphrase things, assign properties to them or explain them through exclusion. A god is usually something concrete, the product of human imagination and human needs. Things like a singularity, „nothing“, or an unknown origin are not concrete. As a result, an idea of ??“there was nothing before that, that is apparently the origin of everything (specifically – string – quantum fluctuation / big bang – branes – eternal universe etc.)“ is initially just as plausible as the assumption that „existence“ is the origin of all phenomena, or that all of these phenomena gave rise to existence. You can now collect clues for both points of view until you „wave it down“, in this way the question cannot be answered. The processes can always be better and more comprehensively explained and described, so that they no longer need a „supernatural“ occasion, like a creator, but that does not affect the basic question, namely: „What emerged from what, existence from the phenomena, or the phenomena from existence „. As soon as you change the choice of words here and write, for example: „Spirit from matter or matter from spirit“, the justified objection immediately arises, yes, please, what should spirit be? Haunted, ghost, soul or a god? Spirit is the complex electrochemical interaction in a neuron network of every human being, nothing more, one can even trace it back evolutionarily in its individual stages in the animal kingdom and scientifically justify and prove its development. But existence is a completely different quality than „spirit“, „soul“ or God. A complex biological machine like humans can, from the evolutionary point of view, use a functional consciousness, but this machine does not need an existence that becomes aware of itself and can and wants to represent itself through any kind of art. Even if all the ways and means are known, such as „music is actually mathematics“, the pattern determines „existence“. all feelings are only biochemical processes, of course, but their handling determines „existence“. Decisions are made by the subconscious, of course, but which authority is that, because they cannot be calculated in advance, there is no evidence of their material determination.

LG

Eik

Kommentare

Begriffsdefinitionen sind dringend vonnöten, mit Beispielen…

Existenz
Phänomene
Nichts (z.B. Nichts ist nnicht gleich Nichts, siehe Nullpunktfeld o.ä.)

Wo finde ich eine Verknüpfung zu dem „Wort…..“ in der Überschrift….

Gut auf Nachfrage kann ich die Begriffe erklären und technisch gibt es keine Möglichkeit (jedenfalls mir nicht bekannt) der Verknüpfung. In dem Fällen von
1 Existenz, meint dies hier immer etwas was wirkt und nicht phänomenologisch zu fassen ist, einen Rezipienten eine Art (Umschreibung) transzendente Singularität.
Alles andere sind Phänomene
Nichts meint hier absolut „Nichts“ im Wortsinne

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