{"id":48,"date":"2010-05-03T09:06:02","date_gmt":"2010-05-03T08:06:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.erkenntnis.org\/blog\/?p=48"},"modified":"2014-09-27T21:10:05","modified_gmt":"2014-09-27T20:10:05","slug":"zur-orientierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.erkenntnis.pub\/blog\/?p=48","title":{"rendered":"Zur Orientierung"},"content":{"rendered":"\n<!-- FB Like Button Starbit IT Solutions BEGIN -->\n<div class=\"fb-like\" data-href=\"https:\/\/www.erkenntnis.pub\/blog\/?p=48\" data-layout=\"standard\" data-action=\"like\" data-show-faces=\"false\" data-size=\"small\" data-width=\"450\" data-share=\"\" ><\/div>\n<!-- FB Like Button Starbit IT Solutions END -->\n<p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:worddocument> <w:view>Normal<\/w:view> <w:zoom>0<\/w:zoom> <w:hyphenationzone>21<\/w:hyphenationzone> <w:compatibility> <w:breakwrappedtables><\/w:breakwrappedtables> <w:snaptogridincell><\/w:snaptogridincell> <w:wraptextwithpunct><\/w:wraptextwithpunct> <w:useasianbreakrules><\/w:useasianbreakrules> <\/w:compatibility> <w:browserlevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:browserlevel> <\/w:worddocument> <\/xml>< ![endif]--><\/p>\n<p><!--[if gte mso 10]>\n<mce:style>< !   \/* Style Definitions *\/  table.MsoNormalTable \t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\"; \tmso-tstyle-rowband-size:0; \tmso-tstyle-colband-size:0; \tmso-style-noshow:yes; \tmso-style-parent:\"\"; \tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; \tmso-para-margin:0cm; \tmso-para-margin-bottom:.0001pt; \tmso-pagination:widow-orphan; \tfont-size:10.0pt; \tfont-family:\"Times New Roman\";} --><\/p>\n<p><!--[endif]--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong> <\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong>I Geschichtliches<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">a) Die Entstehung<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Erkenntnis \u00e2\u20ac\u201c das ist ein Begriff, der vielen Dingen zugrunde liegt. Alles ist erkennbar. Nur nicht alles zugleich und alles auf dieselbe Weise. Das behaupteten einst auch griechisch\u00e4mische Philosophen und traten mit dieser Behauptung in Wettstreit mit anderen etablierten Philosophien. Im Ergebnis setzten sie sich neben ihnen durch und wurden im zweiten Jahrhundert unserer Zeitrechnung endg\u00c3\u00bcltig zu einem konstitutiven Bestandteil des griechisch \u00e2\u20ac\u201c r\u00c3\u00b6mischen Geisteslebens.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Aber die Wurzeln dieser Philosophie sind \u00e4lter. Sie liegen in der Philosophie des alten \u00c3gypten, aber die bei uns anscheinend nicht viel bekannt ist, da sie sich \u00f6ffentlich kaum je ge\u00c3\u00a4u\u00c3\u0178ert hat. Im \u00f6ffentlichen Fokus erscheint \u00c4gypten als ein prim\u00c3\u00a4r religi\u00c3\u00b6s gepr\u00c3\u00a4gtes Ph\u00c3\u00a4nomen. Allerdings hat diese Religion derart pragmatische Ans\u00c3\u00a4tze, dass man sich schon fragen kann, ob sie nicht Philosophie in mythischer Einkleidung w\u00c3\u00a4re.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Aus \u00c3\u201egypten wanderte diese Philosophie im ersten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung nach Israel aus.. ihr profiliertester Vertreter war ein in \u00c3\u201egypten erzogener und ausgebildeter Jude namens Jesus ben Joseph, der eine nicht mehr zu kl\u00c3\u00a4rende, aber enge Verbindung zum damaligen K\u00c3\u00b6nigshaus hatte. Von diesen Verh\u00c3\u00a4ltnissen wissen wir durch Notizen im Talmud, die aus der rabbinischen Tradition stammen. Durch ihn wissen wir auch, welchen Namen dieser Jesus in \u00c3\u201egypten trug: Pa neter Ra, dem Gott Ra geh\u00c3\u00b6rig. Der Talmud verballhornt diesen Namen zwar polemisch, aber er bleibt erkennbar. Dieser Jesus lehrte nun in Israel zur Zeit Herodes des Gro\u00c3\u0178en (-40 bis +4) Auch dieser Fakt ist historisch belegbar. Desgleichen belegbar ist eine Zusammenfassung seiner Lehre. Sie blieb erhalten im so genannten Thomasevangelium, das in der Mitte des 20 Jahrhunderts unserer Zeitrechnung wieder entdeckt wurde, nachdem es bis ins sechzehnte Jahrhundert in Europa bekannt gewesen war. Die Bezeichnung \u00e2\u20ac\u017eEvangelium\u00e2\u20ac\u0153 ist eponym, der Titel des Werkes ist \u00e2\u20ac\u017eDie Verborgenen Worte\u00e2\u20ac\u0153 und verfasst wurde es von Jesu Nachfolger in Lehramt Judas Thomas. Ein \u00c3\u00a4hnliches Produkt besitzen wir in den \u00e2\u20ac\u017eErinnerungen an Sokrates\u00e2\u20ac\u0153 des Plato wobei aber das Werk des Judas Thomas das zuverl\u00c3\u00a4ssigere zu sein scheint.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">b) Die Entwicklung bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Jesus ist wahrscheinlich im Jahre 7 unserer Zeitrechnung gestorben. Seine Lehre aber wurde von seinen Sch\u00c3\u00bclern durch das ganze r\u00c3\u00b6mische Reich verbreitet und gelangte auch in die Stadt Rom selbst, wo sie besonders die gebildeten Schichten ansprach, die in ihr einige Verwandtschaft mit der bereits bekannten Lehre des Stoiker ausmachten \u00e2\u20ac\u201c allerdings war die Philosophie des Jesus nur sehr oberfl\u00c3\u00a4chlich mit der der Stoa verwandt. In einen Zusammenhang mit der j\u00c3\u00bcdischen Religion wurde sie, obgleich niemand die Herkunft Jesu aus dem Judentum leugnete, aber bezeichnenderweise niemals gesehen. In der Antike sah man sie dann schon eher im \u00c3\u00a4gyptischen Kontext, was zu ihrer Beliebtheit beitrug, denn \u00c3\u201egyptisches war stets interessant. <span> <\/span>Diese Verbindung blieb der Philosophie \u00c3\u00bcber die Jahrhunderte<span> <\/span>erhalten, was aber nicht zu ihrem Vorteil war, denn mit der Zeit entartete sie zu einem Gemisch aus<span> <\/span>diversen magischen Vorstellungen, die sich aus so vielen<span> <\/span>Quellen speisten, wie es im r\u00c3\u00b6mischen Reich Aberglauben und Magie gab \u00e2\u20ac\u201c und es gab sie reichlich. So ist die Geschichte dieser Philosophie auch eine Geschichte ihres Niederganges. Freilich hat es auch immer Kreise gegeben, welche sie unverf\u00c3\u00a4lscht betrieben, nur drang davon sehr wenig in die \u00c3\u2013ffentlichkeit, die zudem ab dem vierten Jahrhundert unserer Zeitrechnung ihr immer feindlicher wurde. Gegen Ende des vierten Jahrhunderts unserer Zeitrechnung wurde sie ganz und gar verboten. Sie starb aber nicht aus, sondern ging in den Untergrund, aus dem sie sich hier und da sogar wieder erhob, allerdings in teilweise stark ver\u00c3\u00a4nderter Form. Eines ist diesen Ph\u00c3\u00a4nomenen allerdings gemeinsam: sie haben, wie auch schon in \u00c3\u201egypten, eine starke gesellschaftsbildende Wirkung.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Im sechzehnten Jahrhundert unserer Zeitrechnung ging die Bewegung dann auch als Untergrundbewegung zugrunde und war<span> <\/span>nur noch mittelbar \u00c3\u00bcber die christliche Mystik hier und dort schattenhaft greifbar. Ein oberfl\u00c3\u00a4chliches Plagiat entstand im achtzehnten Jahrhundert in der Bruderschaft der Freimaurer: wesentliche Faktoren waren aber bereits v\u00c3\u00b6llig verloren und so wurde aus der universalen Existenzialphilosophie zuletzt ein M\u00c3\u00a4nnergeheimbund mit weitgehend spekulativen Zielsetzungen und eigenen Mythen und Ritualen, die das zentrale<span> <\/span>und existenzielle Anliegen der alten Philosophie sakramental zu vermitteln vorgaben. Einen guten \u00c3\u0153berblick dar\u00c3\u00bcber, wie sehr das urspr\u00c3\u00bcngliche existenzielle Anliegen zu einer platten dualistischen Ethik verkommen war, gibt dem Nichteingeweihten das Libretto Schikaneders zu Mozarts Zauberfl\u00c3\u00b6te. Vom Urspr\u00c3\u00bcnglichen waren dieser Erscheinung nur noch das gesellschaftsbildende Moment und die religi\u00c3\u00b6se Neutralit\u00c3\u00a4t verblieben.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Im neunzehnten Jahrhundert tauchten im Zusammenhang mit der christlichen Philologie die ersten \u00e2\u20ac\u201c sp\u00c3\u00a4ten \u00e2\u20ac\u201c Dokumente dieser Philosophie wieder auf und schufen entsprechend dem Interesse der Romantik am Bizarren und Geheimnisvollen den Boden f\u00c3\u00bcr diverse Geheimb\u00c3\u00bcnde und okkulte Sekten, von denen einige noch heute bestehen. Mit der alten Philosophie haben sie in ihrer ausufernden Phantastik nichts gemein, sondern sie sind ganz und gar Kinder ihrer Zeit und entsprechen deren Bed\u00c3\u00bcrfnissen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">c) Der aktuelle Stand<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Mit der Entdeckung der \u00e2\u20ac\u201c christlich h\u00c3\u00a4retischen \u00e2\u20ac\u201c B\u00c3\u00bccher von Nag Hamadi erhielt die Welt das Original der Lehre Jesu zur\u00c3\u00bcck. Allerdings w\u00c3\u00a4hrte es noch mehrere Jahrzehnte, bis deren<span> <\/span>Bedeutung erkannt und gew\u00c3\u00bcrdigt werden konnte. Die christliche Religion leistete und leistet noch heute Widerstand, der sich in den Bestreben \u00c3\u00a4u\u00c3\u0178ert, die Geschlossenheit <span> <\/span>der Lehre zu verleugnen und sie zumindest in Bruchst\u00c3\u00bccken durch diverse entstellende \u00c3\u0153bersetzungen als christlich zu vereinnahmen. Damit einher geht eine mehr als irritierende Definition dessen, was diese alte Philosophie gewesen sein sollte. Wer immer sich mit dem Ph\u00c3\u00a4nomen Gnosis befasst, der tut gut daran, sich nicht an diese Definitionen zu halten, und stattdessen<span> <\/span>sich auf eigene Faust darin umzutun. Selbst gewaltige Irrungen vorausgesetzt, wird er niemals zu derart katastrophal verfehlten Annnahmen gelangen, wie sie die christliche Religion gefunden hat.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong>II Das Projekt<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Das Projekt wurde 1995 aus dem Beweggrund heraus begonnen, m\u00c3\u00b6glichst viele Menschen mit der wahren Lehre Jesu bekannt zu machen. Es wurde begr\u00c3\u00bcndet, um einige generelle Irrt\u00c3\u00bcmer \u00c3\u00bcber das Gnosis genannte Geistesph\u00c3\u00a4nomen zu korrigieren. Es wurde zum Dritten begonnen, um f\u00c3\u00bcr eine ganz spezielle Art von Suchenden ein Zielpunkt zu sein. Sie w\u00c3\u00bcrden, so unsere Annahme, aus den Worten das Echo vernehme, das ihnen die Gewissheit gibt, angekommen zu sein.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Von diesen Vorhaben haben sich das erste, die Massenaufkl\u00c3\u00a4rung, und das zweite, die Korrektur, nicht realisiert. Zwar wurde das Projekt beachtet, aber die kirchliche Propaganda war und ist im Endeffekt lautst\u00c3\u00a4rker als die eindringliche Stimme der Wahrheit. So ist Gnosis nach wie vor von der christlichen Definition beherrscht und folgt dieser selbst dort, wo sie des Irrtums bewusst sein, und nach ganz anderen Parametern verfahren sollte. Die dritte Absicht hingegen hat Fr\u00c3\u00bcchte getragen. Wir haben eine Reihe Derer gefunden, und sie uns, deren Mitarbeit f\u00c3\u00bcr uns zeitweilig wichtig gewesen ist und es ist uns nach wie vor m\u00c3\u00b6glich, Gef\u00c3\u00a4hrten im Geiste zu neuen Mitarbeitern<span> <\/span>heran zu ziehen. Wir haben einen ganzen Kosmos an M\u00c3\u00b6glichkeiten aufgetan und ich bin davon \u00c3\u00bcberzeugt, dass noch lange nicht der Letzte durch diese Schule gegangen sein wird.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">In guter Tradition dessen, dass sich Erkenntnis niemandem vorenth\u00c3\u00a4lt ist das Erkenntnis \u00e2\u20ac\u201c Projekt f\u00c3\u00bcr jeden Interessierten zug\u00c3\u00a4nglich und begleitet ihn solange und so weit er dies w\u00c3\u00bcnscht. Die Mitarbeit daran erfordert keine Zugeh\u00c3\u00b6rigkeit zu irgendeiner parallelen Gemeinschaft. Allerdings ist es auch nicht untersagt, festere Bande zu kn\u00c3\u00bcpfen. Unsere Mitarbeiter stehen je nach dem Wunsch des Einzelnen mit ihrem K\u00c3\u00b6nnen<span> <\/span>zur Verf\u00c3\u00bcgung.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Das Schwergewicht liegt naturgem\u00c3\u00a4\u00c3\u0178 auf der Selbsterkenntnis, wie sie in der Lehre Jesu verbindlich definiert ist. Aber auch jede andere damit zusammenh\u00c3\u00a4ngende Spielart von Erkenntnis ist willkommen. Hier sind Philosophen, Mystiker, Schamanen, Alchemisten, Theologen und ganz \u00e2\u20ac\u017enormale\u00e2\u20ac\u0153 Menschen mit ganz normalen Biographien zugange, die sich mehr oder weniger intensiv mit dem Ph\u00c3\u00a4nomen auseinander setzen und bereit sind, ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen. Allerdings wird, wer erwartet, analog zu esoterischen und religi\u00c3\u00b6sen Unternehmungen hier \u00e2\u20ac\u017egespeist\u00e2\u20ac\u0153 zu werden, entt\u00c3\u00a4uscht \u00e2\u20ac\u201c uns ist im Gegenteil wichtig, dass die zur<span> <\/span>Mitarbeit Bereiten so viel als m\u00c3\u00b6glich eigene Beitr\u00c3\u00a4ge beisteuern und ihre ganz eigenen Sichtweisen kundtun. Man wird dann sehen, auf welche Weise diese Beitr\u00c3\u00a4ge in das Gesamte der Selbsterkenntnis <span> <\/span>einflie\u00c3\u0178en k\u00c3\u00b6nnen. Nat\u00c3\u00bcrlich behalten die bereits qualifizierten Mitarbeiter sich vor, ganz und gar unzureichende Beitr\u00c3\u00a4ge entsprechend einer kritischen Pr\u00c3\u00bcfung zu unterziehen. Wer sich dem nicht aussetzen m\u00c3\u00b6chte, dem rate ich von einer Beteiligung an dieser Arbeit ab. Wer uns seinerseits missionieren m\u00c3\u00b6chte, dem kann ich nur verraten, dass er seine Talente anderswo vielleicht lohnender einsetzen k\u00c3\u00b6nnte. Die hier schreiben und arbeiten, haben bereits genug gefunden, um keiner weiteren Angebote mehr zu bed\u00c3\u00bcrfen. Alles, was sie interessiert, ist, was man mit dem, was sie gefunden haben, anfangen k\u00c3\u00b6nnten.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong>III Das Projekt und..<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">a) Religionen<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Erkenntnis ist keine Religion und sie hat auch mit bestehenden Religionen nichts gemein. Gottsucher aufgepasst, hier gibt es nichts f\u00c3\u00bcr euch zu finden, da unser Interesse an Gott und G\u00c3\u00b6ttern rein religionswissenschaftlich orientiert ist. Indessen wird euch niemand nach eurer Religion fragen, sofern ihr nicht f\u00c3\u00bcr dieselbe missioniert \u00e2\u20ac\u201c dann allerdings wird diese Frage nicht freundlich sein.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">b) Esoterik jeder Art und Gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178e<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Erkenntnis hat auch nichts<span> <\/span>mit Esoterik zu tun, sondern allein und vor allem mit dem Gegebenheiten der geistigen Wirklichkeit und damit wie sich dieselbe in dieser Welt greifen und begreifen l\u00c3\u00a4sst. Wir gehen nicht davon aus, dass diese Welt \u00e2\u20ac\u017eeigentlich anders\u00e2\u20ac\u0153 w\u00c3\u00a4re als sie ist, wir gehen auch nicht davon aus, dass sie eine Illusion w\u00c3\u00a4re, wir gehen nicht davon aus, dass dieser Planet ein lebendiges Wesen w\u00c3\u00a4re, und was dergleichen mehr esoterisch \u00e2\u20ac\u201c phantastische Ideen sind. Wir gehen nicht davon aus, dass materielle Produkte gleich welcher Art geeignet sein k\u00c3\u00b6nnten, uns \u00e2\u20ac\u017eGeheimnisse aus den Jenseits\u00e2\u20ac\u0153 kund zu tun, denn wir kennen ein solches Jenseits gar nicht, unsere Wirklichkeit ist an und f\u00c3\u00bcr sich allumfassend. Wir gehen davon aus, dass, wer sich selbst in diesem Kontext erkennt, auch dies erkennen kann und entsprechend damit verfahren wird. <span> <\/span>Alles, was ihm vordem widerf\u00c3\u00a4hrt, ist St\u00c3\u00bcckwerk und nicht geeignet, zu irgendeinem System verarbeitet zu werden. Daher m\u00c3\u00bcssen alle esoterischen Konzepte als unzureichend ausscheiden.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">c) Psychotherapie<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Erkenntnis wendet sich an<span> <\/span>den geistig und seelisch gesunden Menschen. Nur ein solcher ist in der Lage, den Anforderungen des Weges zu gen\u00c3\u00bcgen. Aber wir sind Realisten. Wir wissen, dass die Mechanismen unserer Zeit einen hohen Tribut f\u00c3\u00bcr ihren Begriff von geistiger Gesundheit fordern: n\u00c3\u00a4mlich die weitestgehende Aufgabe eigener Antriebe zugunsten eines reibungslosen gesellschaftlichen Funktionierens. Wir wissen, dass zwischen dem angepassten und dem geistig und seelisch gesunden Menschen ein erheblicher Unterschied besteht. <span> <\/span>Daher mag Mancher, der sich f\u00c3\u00bcr uns interessiert, mehr oder weniger schmerzhafte seelische Blessuren mitbringen. Wir haben nicht den Ehrgeiz dieselben in aufwendigen Prozeduren zu beseitigen. Wir haben aber die Gewissheit, dass, wer sich auf den Weg der Erkenntnis macht, in den Stand gesetzt werden wird, dieselben selbst zur Heilung zu bringen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">d) Gesellschaft<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Erkenntnis hat seit es sie gibt eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Immerhin war sie von ihrem ersten Anfang an bereits Basis einer Staatslehre und zwar der alt\u00c3\u00a4gyptischen. Sie hat als solche diesen antiken Staat \u00c3\u00bcber dreitausend Jahre seines Bestehens begleitet und sich dabei als \u00c3\u00a4u\u00c3\u0178erst robust erwiesen. Sie hat sich ferner als \u00c3\u00a4u\u00c3\u0178erst praktisch erwiesen \u00e2\u20ac\u201c \u00c3\u00bcber Jahrtausende wurde der \u00c3\u00a4gyptische Staat bis in seine letzten Ausl\u00c3\u00a4ufer hinein von Menschen geleitet, die den Weg der Erkenntnis gegangen waren.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">In der Antike gesellte sich Erkenntnis zu den \u00e2\u20ac\u017estaatstragenden\u00e2\u20ac\u0153 Philosophien des r\u00c3\u00b6mischen Reiches und war vor allem bei den gebildeten und im Staatsdienst stehenden R\u00c3\u00b6mern bekannt und beliebt. Sie galt ihnen als eine der Stoa verwandte Philosophie, die aber sehr viel praktischer orientiert war als jene.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Im Mittelalter war Erkenntnis die Basis der katharisch beeinflussten Gesellschaft im S\u00c3\u00bcden Frankreichs. Sie bildete au\u00c3\u0178erdem das R\u00c3\u00bcckgrat des bulgarischen Zarenreiches und vieler<span> <\/span>kleinasiatischer<span> <\/span>Subkulturen im Reich der Byzantiner. Erkenntnis war die ideelle Grundlage der arabischen Hanifen, aus deren Mitte dann der Islam hervor ging. Die Hanifen distanzierten sich dann zwar von dieser Religion, aber in der hohen gesellschaftlichen Relevanz des Islam ist ihr Verm\u00c3\u00a4chtnis noch heute sp\u00c3\u00bcrbar. Es wundert auch nicht, wenn im achtzehnten Jahrhundert die wechselseitigen Einfl\u00c3\u00bcsse der Aufkl\u00c3\u00a4rung ebenfalls zu einem Teil aus diesem Geist hervorgingen. So ist Tatsache, dass immer, wenn es um die Interessen der Menschheit als Ganzes ging, die Haltung der Erkenntnis eine wesentliche mittelbare und unmittelbare Rolle gespielt hat.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Daher erachten wir es als selbstverst\u00c3\u00a4ndlich, dass sich jeder von uns mit gesellschaftlichen Fragestellungen auseinander setzt und konstruktive \u00c3\u0153berlegungen anstellt, wie ein gesellschaftlicher Fortschritt praktisch zu erreichen sein k\u00c3\u00b6nnte. Wir erachten es als selbstverst\u00c3\u00a4ndlich, Wissenschaft und Technik auf ihren jeweiligen Gebieten zu respektieren und ihnen anerkennend Folge zu leisten. Dass wir daneben den Primat des Geistes betonen tut den Leistungen derselben keinen Abbruch, da diese Resultate desselben Geistes sind. Desgleichen erachten wir es als selbstverst\u00c3\u00a4ndlich, dass jeder in der Gesellschaft, in die er gestellt ist, den Platz ausf\u00c3\u00bcllt, an dem er seinen Mitmenschen mit seinen ganz pers\u00c3\u00b6nlichen Gaben und Talenten, sowie mit seinem Wissen und K\u00c3\u00b6nnen dienen kann. Ob das in konventioneller Lohnarbeit geschieht, in selbst\u00c3\u00a4ndiger Erwerbst\u00c3\u00a4tigkeit,<span> <\/span>oder auf der Basis freiwilligen unentgeltlichen Engagements bleibt den Umst\u00c3\u00a4nden und dem pers\u00c3\u00b6nlichen Schicksal des Betreffenden \u00c3\u00bcberlassen. Wichtig ist nur, dass die ihm erreichbaren M\u00c3\u00b6glichkeiten auch aktiv gestaltet.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong>IV Das Ziel<\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Zielstellung unseres Projektes ist die Erkenntnis des Selbst, aus der nach unseren Erfahrungen alle weiteren Erkenntnisse sich erschlie\u00c3\u0178en. Dieses Ziel zu erreichen ist die Arbeit mit dem Medium Internet nicht geeignet. Sie kann lediglich zu diesem<span> <\/span>hinf\u00c3\u00bchren und dann von diesem fort in die Breite. Der Weg selbst ist aber auf diese Weise nicht begehbar, da er ein ganz pers\u00c3\u00b6nliches Unternehmen sein und bleiben muss. Zu diesem Zweck stehen unsere Mitarbeiter auch zum pers\u00c3\u00b6nlichen Kontakt zur Verf\u00c3\u00bcgung. Das Medium Internet kann allerdings dazu dienen, unter ihnen die dem Suchenden nach seinen Charakteristika<span> <\/span>gem\u00c3\u00a4\u00c3\u0178en Kontaktpersonen zu finden. Diesbez\u00c3\u00bcgliche Fragen k\u00c3\u00b6nnen im Projekt gestellt werden.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Berlin im Mai 2010-<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Juliane Bobrowski<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">&nbsp;<\/p>\n<p><\/mce:style><\/p>\n<div id=\"wp_fb_like_button\" style=\"margin:5px 0;float:none;height:100px;\"><script src=\"http:\/\/connect.facebook.net\/en_US\/all.js#xfbml=1\"><\/script><fb:like href=\"https:\/\/www.erkenntnis.pub\/blog\/?p=48\" send=\"false\" layout=\"like\" width=\"450\" show_faces=\"true\" font=\"arial\" action=\"\" colorscheme=\"light\"><\/fb:like><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I Geschichtliches &nbsp; a) Die Entstehung &nbsp; Erkenntnis \u00e2\u20ac\u201c das ist ein Begriff, der vielen Dingen zugrunde liegt. Alles ist erkennbar. Nur nicht alles zugleich und alles auf dieselbe Weise. Das behaupteten einst auch griechisch\u00e4mische Philosophen und traten mit dieser Behauptung in Wettstreit mit anderen etablierten Philosophien. 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