{"id":466,"date":"2014-07-31T09:06:19","date_gmt":"2014-07-31T08:06:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.erkenntnis.org\/blog\/?p=466"},"modified":"2014-09-27T21:08:19","modified_gmt":"2014-09-27T20:08:19","slug":"nikos-kazantzakis-die-letzte-versuchung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.erkenntnis.pub\/blog\/?p=466","title":{"rendered":"Nikos Kazantzakis \u201eDie letzte Versuchung\u201c"},"content":{"rendered":"\n<!-- FB Like Button Starbit IT Solutions BEGIN -->\n<div class=\"fb-like\" data-href=\"https:\/\/www.erkenntnis.pub\/blog\/?p=466\" data-layout=\"standard\" data-action=\"like\" data-show-faces=\"false\" data-size=\"small\" data-width=\"450\" data-share=\"\" ><\/div>\n<!-- FB Like Button Starbit IT Solutions END -->\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es gibt B\u00fccher, die liest man einmal und es ist genug. Es gibt B\u00fccher, die liest man immer wieder, bis man sie endlich beiseitelegt und f\u00fcr immer. Und es gibt B\u00fccher, die liest man einmal, dann noch einmal und dann entfalten sie in uns ein Eigenleben, das uns in Abst\u00e4nden immer wieder an sie erinnert und so leben sie mit uns. Das Buch von Kazantzakis geh\u00f6rt f\u00fcr mich dazu.<br \/>\nEs gibt auch einen Film zu dem Buch, \u00fcber ihn m\u00f6chte ich aber nicht schreiben. Wer m\u00f6chte, kann ihn sich ansehen, aber er gibt das Wesentliche des Buches nicht wieder. Wie sagte meine Bekannte, die Dorothea Siewert \u2013 Medek im Allgemeinen dazu: man kann aus guten B\u00fcchern nur schlechtere Filme machen und dies ist ein sehr gutes Buch, also ist der Film daraus auch nicht ganz schlecht geworden, aber er ist der Film und das Buch ist das Buch.<br \/>\nWichtig ist vielleicht zu wissen, dass Kazantzakis f\u00fcr dieses Buch von seiner Kirche exkommuniziert wurde. Das ist umso erstaunlicher als er die Grundlagen des christlichen Glaubens keineswegs leugnet. Der Jesus seines Buches, denn um diese Person geht es zumindest vordergr\u00fcndig, ist ganz und gar der Jesus der Bibel \u2013 und doch, und dann wundert es mich schon viel weniger, schillert diese Person zwischen Z\u00fcgen, die dem biblischen und solchen die \u2013 intuitiv \u2013 dem historischen Jesus zugeh\u00f6rig sind und es geht zugleich weit \u00fcber beide hinaus in Regionen, die nur noch im Reich des Geistes beheimatet sind. Das mag der orthodoxen Kirche, die sich eigentlich so viel auf ihre Geistigkeit zuguteh\u00e4lt, dann doch zu viel geworden sein.<br \/>\nDer Jesus des Kazantzakis ist treu nach der Bibel der Sohn eines Zimmermanns und seiner Frau Maria \u2013 Miriam. Er hat das Handwerk seines Vaters erlernt, aber er zimmert im Einvernehmen mit den R\u00f6mern, die das Land besetzt haben, die Kreuze, an die man die diversen \u201eMessiasse\u201c Israels heftet. Historisch ist das der blanke Unsinn, denn die R\u00f6mer besorgten ihre Kreuzigungen stets selbst, jeder beliebige Legion\u00e4r verstand sich auf das Zuhauen der daf\u00fcr n\u00f6tigen Querh\u00f6lzer und Sedilien, die Langh\u00f6lzer waren normalerweise, wenn es nicht um Massenkreuzigungen ging, bereits am f\u00fcr die Hinrichtung bestimmten Ort vorhanden. Aber Kanzantzakis will uns mit diesem Kunstgriff sagen, dass Jesus und seine Familie eigentlich mit den R\u00f6mern im Einvernehmen leben \u2013 wie auch viele andere Israeliten seiner Zeit. Aber auch in der kleinen Stadt Nazareth in der er lebt, ist es zu sp\u00fcren: es brodelt in Israel. Man lebt nicht abgeschnitten von den Ereignissen im Land und die Stimmung ist gegen die R\u00f6mer, f\u00fcr die Jesus seine Kreuze schnitzt. Er selbst wird um dieser Besch\u00e4ftigung willen von den anderen Israeliten verachtet. Auch die Liebe der Rabbinertochter Miriam kann er auf diese Weise nicht erringen und zuletzt und im Tiefsten \u2013 hasst er sich selbst f\u00fcr das, was er tut und er tut es nur, weil er hofft, auf diese Weise den Wundern und Weissagungen zu entgehen, die ihn seit seiner Geburt umschwirren. Kurz und gut: er will seine Bestimmung nicht erf\u00fcllen, will nicht der Gottessohn sein, f\u00fcr den seine Mutter ihn h\u00e4lt.<br \/>\nAber eines Tages legt er sein Werkzeug beiseite und macht sich bei Nacht und Nebel aus dem Staub, hin zu den Einsiedlern am Toten Meer wo er, als er eintrifft, aber schon vom Leiter der Gemeinde als der Gottessohn und Messias erkannt wird \u2013 der kurz darauf verstirbt. Er bleibt eine Zeit lang bei den Einsiedlern, lernt dort auch den Zeloten Judas kennen, der mit dem Befehl gekommen ist, ihn umzubringen, ihm stattdessen aber nachfolgt, aber er f\u00fchlt: dies ist nicht das Leben, das er sucht. So macht er sich auf und besucht den neuen Prediger Johannes, der am Jordan lebt und zu dem die Massen str\u00f6men und der f\u00fcr eine Erneuerung des Volkes Israel eintritt \u2013 dann werde, so sagt er, das Land Israel auch frei werden. Zum Zeichen der Umkehr und Bereitschaft sollen die Menschen sich im Jordan von ihm taufen lassen. Diese Umkehr w\u00fcnscht auch der Kreuzzimmerer Jesus und so l\u00e4sst er sich von Johannes taufen. Im Augenblick da er ihn tauft, erkennt Johannes, wer Jesus ist und spricht es auch aus: \u201eich taufe dich Jesus, Gottes Sohn, die Hoffnung der Menschen!\u201c Judas, der mit ihm gekommen ist, bem\u00fcht sich vergebens, die nachfolgenden Gespr\u00e4che Jesu mit dem T\u00e4ufer zu verstehen, ihm ist, als vernehme er nur Naturlaute. Aber als er von Johannes Abschied nimmt, ist er entschlossen, seine Sendung anzunehmen, nur nicht in Zorn und Hass wie der T\u00e4ufer, sondern als Sendbote der Liebe. Jakobus und Andreas, die er bereits in der W\u00fcste kennen lernten, sowie Judas schlie\u00dfen sich ihm an. Zu ihnen gesellt sich dann bald der sehr junge Johannes, der Bruder des Andreas und in der Folge gesellen sich immer mehr Menschen dazu, auch Simon Petrus, der \u00e4lteste Bruder von Johannes und Andreas, alle nach ihrem Vater Zebed\u00e4us, einem reichen und auch reichlich selbstgerechten Fischer, auch die Zebeda\u00efden genannt. Der Schauplatz der folgenden Ereignisse ist Kapharnaum, wo Zebed\u00e4us seinen Fischereibetrieb hat und auch Miriam, die Tochter des Rabbiners aus Nazareth, inzwischen eine Art Bordell betreibt, deren einzige Hure sie selbst ist. Jesus erf\u00e4hrt, dass auch sie ihn liebt, was er niemals vermutet hat, aber sie weist ihn, nachdem sie ihn eine Nacht beherbergt hat, ab und f\u00fchrt ihr Leben als freischaffende Hure weiter. Jesus geht in die W\u00fcste, von Zur\u00fcckweisung und Selbstvorw\u00fcrfen gequ\u00e4lt und hofft darauf, in der W\u00fcste umzukommen wie der S\u00fcndenbock des Vers\u00f6hnungsfestes, auf den er dort trifft. Aber seine Sendung ist eine andere \u2013 zwar wird er, das wei\u00df er nun, wie dieser S\u00fcndenbock umkommen, aber nicht hier und nicht in diesem Moment&#8230; er hat die Bilder, die seine geistige Gef\u00e4hrtin, die sich Verdammnis nennt, ihm zeigt, wohl verstanden. Er wird seine Gef\u00e4hrtin in Jerusalem wiedertreffen.<br \/>\nIn der Zeit, die ihm noch bleibt, sammeln sich Menschen um ihn und er lernt die Vorstellungen kennen, die sie von ihrem pers\u00f6nlichen Heil haben, lernt, dass solche Vorstellungen nicht auf die angeblich Rechtschaffenen beschr\u00e4nkt sind, sondern dass gerade die gesellschaftlich Benachteiligten und die Versto\u00dfenen Vorstellungen von ihrem pers\u00f6nlichen Heil haben. Im \u00dcbrigen nehmen die Ereignisse nun ihren biblischen Lauf und es kommt zur Kreuzigung, die durch Judas m\u00f6glich wird, der unter der Last des ihm von Jesus aufgetragenen Verrats zerbricht. Im Einzelnen sind diese Szenen aber alle voller wichtiger Gedanken, es empfiehlt, sie s\u00e4mtlich gr\u00fcndlich zu lesen und zu bedenken, auch wenn ich sie hier nicht im Einzelnen auff\u00fchre. Denn es geht nun z\u00fcgig auf die letzte gro\u00dfe Versuchung Jesu zu: den von ihm selbst insgeheim gehegten Wunsch, er m\u00f6ge doch sein wie alle anderen auch und der Kelch m\u00f6ge an ihm vor\u00fcbergehen. Und siehe da, er geht an ihm vor\u00fcber; zwar ist die Kreuzigung vollzogen, aber da kommen Engel und nehmen ihn vom Kreuz ab, seine Wunden heilen und genesen geht er wieder auf Wanderschaft, findet Miriam, die er aus den F\u00e4ngen ihrer selbstgerechten Verfolger befreit und beginnt mit ihr ein Familienleben als Zimmermann, bekommt Kinder, f\u00fcr die er Wiegen schnitzt und wird im Scho\u00dfe der Familie und als geachteter Handwerker alt, als er unvermittelt aufgest\u00f6rt wird, weil eine bunte Schar in seine geordnete Welt einbricht, die seine alte Lehre in total entstellter Form vertreten, aber nun froh sind, dem Meister selbst zu begegnen \u2013 der er gar nicht mehr sein will. Ihr Lehrer ist ein gewisser Paulus&#8230; und Jesus erschreckt sich zutiefst dar\u00fcber, was aus dem, was er einst lehrte, geworden ist. Aber er kann es nun nicht mehr \u00e4ndern, denn ihm w\u00fcrde niemand glauben, dass er der Urheber dieser Lehre gewesen ist. Die Vorstellung von seinem daraufhin erfolgenden Tod rei\u00dft ihn in die Gegenwart zur\u00fcck und er findet sich gekreuzigt und in den letzen Z\u00fcgen liegend, der Engel, der in seiner b\u00fcrgerlichen Existenz sein Schutz war, offenbart sich ihm als seine Gef\u00e4hrtin, die ihm versichert, dass nun alles seinen von Gott gewollten Gang gehen w\u00fcrde, weil er die letzte Versuchung bestanden habe. &#8230; denn es ist alles ein Ende und alles ein Beginn \u2013 schlie\u00dft das Buch.<br \/>\nDie Studien, die Kazantzakis f\u00fcr dieses Buch betrieben hat, gehen weit \u00fcber den Rahmen blo\u00dfer Bibelarbeit hinaus. Man findet rabbinische Literatur ebenso darin wie den Geist Qumrans wie ihn seine Zeit verstand und mengenweise von der Kirche teilweise sogar verdammtes apokryph christliches Gut. Aber das Buch ist kein blo\u00dfes Kompendium von Fragmenten und kontextualen Bez\u00fcgen, es ist wie alle B\u00fccher von Kazantzakis, ein sehr pers\u00f6nliches Bekenntnis nicht so sehr zu einer Gestalt, als vielmehr zu einem Ph\u00e4nomen, n\u00e4mlich dem des Sendungsbewusstseins. Dabei wird der Kosmos des Sendungsbewusstseins in all seinen Facetten durchdekliniert: innere und \u00e4u\u00dfere Faktoren, Zweifel und blinder Glauben, Selbstzweifel und Selbstvertrauen sto\u00dfen sich eng im Raum und verletzen einander auch dann und wann. Sendungsbewusstsein, das Bewusstsein, mehr zu wissen und zu sehen als andere und es ihnen sagen zu m\u00fcssen, trifft auf alles, was in uns und au\u00dferhalb von uns dem entgegen steht: die Selbstgerechtigkeit die ihm entgegen schl\u00e4gt genau so, wie die Selbstgerechtigkeit in der eigenen Brust, die das Ergebnis der Sendung immer wieder in Frage stellt und den Menschen zwingt, es wiederum zu pr\u00fcfen: h\u00e4lt es noch stand, ist es noch echt? Oder ist es nicht besser, in der Menge unterzutauchen, sich zu verstecken, zu sein wie alle, ein gutes, gl\u00fcckliches Leben zu f\u00fchren und die Sendung nur als privates, tief verborgenes Gut mit sich zu tragen wie das verborgene Talent, das nie gemehrt wurde? Wer eine Botschaft hat, soll er sie k\u00fcnden oder soll er sie verbergen, ist die Frage, die bereits am Beginn des Buches auftaucht und welche Folgen hat es, wenn er sie verk\u00fcndet und welche wenn er sie verbirgt? Beide M\u00f6glichkeiten werden erbarmungslos verfolgt: die Offenbarung f\u00fchrt ans Kreuz, das Verbergen f\u00fchrt in einen frustrierenden Tod, denn die Botschaft wird zwar offenbar werden, aber in der falschen Hand wird nur Falsches dabei herauskommen. Der biblische Jesus steht exemplarisch f\u00fcr dieses Sendungsbewusstsein und seine Gefahren, die inneren wie die \u00e4u\u00dferen. Er scheitert entweder \u00e4u\u00dferlich an der Selbstgerechtigkeit der Anderen oder, schlimmer, er scheitert innerlich, am eigenen Wunsch nach einer Durchschnittlichkeit, die er nicht haben kann.<br \/>\nEs w\u00e4re Kazantzakis sicher keine Entscheidungshilfe gewesen, h\u00e4tte er gewusst, dass seine Gestalt in Wahrheit niemals gekreuzigt wurde, denn die Szenerie der Kreuzigung ist ihm nur ein Gleichnis f\u00fcr das, was dem Verk\u00fcnder unbequemer Wahrheiten selbst dann droht, wenn eine gl\u00e4ubige Menge in ihm den Sohn Gottes sieht. Es gibt keine Ausnahme von der Regel des Zebed\u00e4us, der, wunderbare Szene, seinen Stein selbst dann noch in der Hand beh\u00e4lt, als alle anderen ihre schon l\u00e4ngst kleinlaut beiseitegelegt haben. Die Regel des Zebed\u00e4us aber ist die vorherrschende und wenn Jesus sie hier einmal \u00fcberwindet und sich auch gleich einen Feind damit macht, dann ist dies das Wunschdenken des Kazantzakis \u2013 in Wahrheit steht Zebed\u00e4us nicht allein da, wie man dann in den Szenen auf Golgatha erleben kann. Man muss dann eben auch konsequent sein und das ist Jesus in der letzten seiner Versuchungen nicht: er hat dies Leben eines Wanderlehrers gef\u00fchrt, ja, aber er distanziert sich nunmehr von diesem Leben, l\u00e4sst es im Stich und \u00fcberl\u00e4sst es auf diese Weise dem Paulus, der es entstellt und verzerrt. Sich zu entsetzen hilft nichts mehr, denn mit der Distanzierung von der Lehre ist auch jegliche Vollmacht und Verf\u00fcgung \u00fcber sie verloren gegangen. Bleibt bei dem, was ihr als wahr erkannt habt und verk\u00fcndet es ohne Scheu, m\u00f6gen euch auch noch so viele Zebed\u00e4us und Pilatus begegnen, sonst f\u00e4llt es am Ende noch einem Paulus in die Hand und dann \u201egute Nacht!\u201c, die Lehre Jesu wird zum Christentum. Der Mensch Jesus wird zum unnahbaren und unantastbaren Gott des Dogmas.<br \/>\nAber ist es denn unvermeidlich, dass Leiden die Konsequenz des Sendungsbewusstseins ist? In gewisser Weise schon, man wird es, auch wenn man es nicht mit dem Leben bezahlt, anders als andere zu sein, auf eine Art immer bezahlen m\u00fcssen, sofern man sich selbst treu zu bleiben w\u00fcnscht. Denn Selbstgerechtigkeit und Selbstzufriedenheit sind Eigenschaften, die angefragt, sich als durchaus labil erweisen und auf jede Beunruhigung aggressiv reagieren. Wer aber diesem Druck nachgeben m\u00f6chte, der muss damit rechnen, dass er selbst zum Totengr\u00e4ber seines Lebenswerkes wird und dass ihm das nicht einmal als unangenehm erscheinen wird, vielmehr als die Erf\u00fcllung aller seiner insgeheim gehegten W\u00fcnsche. Er wird, was ihm eben noch wichtig erschien, ohne gr\u00f6\u00dfere Gef\u00fchlsregung begraben k\u00f6nnen, ja er wird sich gegen unbequeme Mahner k\u00fchl und kurz angebunden erweisen, so wie Jesus in der Geschichte auch hier und da einen Mahner von der T\u00fcre weist.<br \/>\nAber die Katastrophe ist ja nicht geschehen \u2013 oder ist sie doch geschehen? So wie Jesus in Wahrheit nicht gekreuzigt wurde, seine Lehre \u00fcber Jahrhunderte nicht \u00f6ffentlich ge\u00e4chtet wurde und erst durch das Christentum der \u00f6ffentlichen \u00c4chtung anheimfiel, sieht es erst einmal nicht so aus, zumindest sieht es nicht so aus, als w\u00e4re sie von innen heraus verraten worden. Aber eine andere Katastrophe mag sich anbahnen: dass sie nun sozusagen postum im Bestreben eines Menschen untergeht, der genau dieser Versuchung des kleinen Gl\u00fcckes erlegen ist&#8230; dabei lassen sich gro\u00dfes und kleines Gl\u00fcck doch, wie Thomas Mann uns zeigt und etliche \u201ePiraten des Geistes\u201c uns gezeigt haben, auch durchaus miteinander vereinen&#8230;. nur macht das ein wenig zus\u00e4tzliche Arbeit, denn es verlangt, dass man auch im kleinen Gl\u00fcck das gro\u00dfe nicht aus den H\u00e4nden gibt&#8230;. auch nicht dann, wenn es anscheinend schwierig wird, beides zu vereinen. Anders als hier durch Kazantzakis vorgestellt, geht es immer, aber \u2013 es verlangt auch die dazu geeigneten Menschen, eben jene \u201ePiraten des Geistes\u201c die Kazantzakis so geliebt hat.<br \/>\nBerlin im Juli 2014<br \/>\n\u00a9 Juliane Bobrowski<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"wp_fb_like_button\" style=\"margin:5px 0;float:none;height:100px;\"><script src=\"http:\/\/connect.facebook.net\/en_US\/all.js#xfbml=1\"><\/script><fb:like href=\"https:\/\/www.erkenntnis.pub\/blog\/?p=466\" send=\"false\" layout=\"like\" width=\"450\" show_faces=\"true\" font=\"arial\" action=\"\" colorscheme=\"light\"><\/fb:like><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Es gibt B\u00fccher, die liest man einmal und es ist genug. Es gibt B\u00fccher, die liest man immer wieder, bis man sie endlich beiseitelegt und f\u00fcr immer. 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