{"id":1113,"date":"2021-06-26T07:26:36","date_gmt":"2021-06-26T06:26:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.erkenntnis.pub\/blog\/?p=1113"},"modified":"2021-06-26T07:29:09","modified_gmt":"2021-06-26T06:29:09","slug":"existenz-extended-edition","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.erkenntnis.pub\/blog\/?p=1113","title":{"rendered":"Existenz Extended Edition"},"content":{"rendered":"\n<!-- FB Like Button Starbit IT Solutions BEGIN -->\n<div class=\"fb-like\" data-href=\"https:\/\/www.erkenntnis.pub\/blog\/?p=1113\" data-layout=\"standard\" data-action=\"like\" data-show-faces=\"false\" data-size=\"small\" data-width=\"450\" data-share=\"\" ><\/div>\n<!-- FB Like Button Starbit IT Solutions END -->\n<p>Existenz<br \/>\nExtended Edition<\/p>\n<p>Eine Existenz &#8222;hinter den Dingen&#8220; hat zun\u00e4chst einmal keine funktionalen Komponenten, wie Intelligenz, Verstand, und Ziel, woher auch. Sie ist da, und ihre blo\u00dfe Existenz erzeugt permanent etwas, das wiederum auf die Existenz selbst (zur\u00fcck) wirkt.  Das erfordert Wahrnehmung in jeglicher Form, also geh\u00f6rt Wahrnehmung zu den grundlegenden Eigenschaften von Existenz. Ergo Existenz ist Wahrnehmung. Diese Existenz ist nicht linear, hat keine Form, Begrenzung oder Eigenschaften. Stetig mit sich selbst konfrontiert, ist auch irgendwo die Idee des eigenen Seins, je konkreter das wird, desto mehr hat es Einfluss auf die Existenz selbst, bis hin zur &#8222;Erzeugung&#8220; eines ad\u00e4quaten Gegen\u00fcbers, damit ist die Idee Raum und Kommunikation vorhanden und die M\u00f6glichkeit der &#8222;Selbsterkenntnis&#8220; respektive Selbstreflexion. Es sind jetzt zwei Existenzen in einer, also innerhalb der eigentlichen Existenz sind es zwei geworden. Dabei bleibt es auf der prim\u00e4ren Ebene aber immer nur eins, eine einzige Existenz. Vielleicht kann man sich in etwa vorstellen, was f\u00fcr M\u00f6glichkeiten der Dynamik zwischen zwei Existenzen auf dieser r\u00e4umlichen Ebene, auf der beide existieren m\u00f6glich sind, da gibt es keine Grenzen und ich will da auch nicht weiter drauf eingehen, das w\u00fcrde hier den Rahmen sprengen.<\/p>\n<p>Ein Problem aber auch das Geniale von beiden ist die Tatsache, was immer sie an Ideen hervorbringen setzt sich unmittelbar um, wird aber auch unmittelbar beeinflusst, simpel ausgedr\u00fcckt, was man vor sich wahr nimmt das in Erscheinung tritt., hat unmittelbar eine Wirkung auf die Existenz, was wiederum eine Reaktion hervorruft, die ihrerseits eine Auswirkung auf jede Erscheinung hat. Es fehlt eine Konstanz, eine Stabilit\u00e4t was der &#8222;Selbsterkenntnis&#8220; im Wege steht, aber damit ist auch die Idee dieser Stabilit\u00e4t, dieser Konstanz da und genau diese Idee, f\u00fchrt dann zu Welten Multiversum und Universen. Alles andere leitet sich dann davon ab.<\/p>\n<p>Die moderne Physik untermauert mit ihren Modellen, auf verschiedene Weise und egal in welchem Modell vom Urknall (indirekt) bis hin zur Zellular Kosmologie (direkt auf den Ursprung fixiert), diese Ansicht \u00fcber \u201eExistenz\u201c, ohne direkt auf diese zur\u00fcck schlie\u00dfen zu m\u00fcssen. So schlussfolgert zum Beispiel die Urknall Hypothese, in einem zeitlosen Raum (der nicht n\u00e4her definiert wird) findet eine unendliche Anzahl an Quantenfluktuationen statt, die zu einer unendlichen Anzahl von m\u00f6glichen Universen f\u00fchrt, sie klammert einfach den \u201eEinfluss\u201c der Existenz aus, der er f\u00fcr das logische Konstrukt nicht notwendig zu sein scheint, kann aber den Ursprung der Quantenfluktuationen selbst, auch nicht erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Quantenfluktuation \u201eborgt\u201c sich aus dem \u201eNichts\u201c etwas aus und zahlt es sozusagen zeitnah in gleicher Weise wieder zur\u00fcck. Beispiel: Es entsteht immer ein Teilchen und sein Gegenpart, ein Antiteilchen, die zusammen wieder zerfallen und die \u201egeliehene Energie\u201c damit zur\u00fcck an das \u201eNichts\u201c zahlen. Ist Die Zeit also nur lang genug (hier n\u00e4mlich unendlich lang) und ohne Richtung (Zeit Pfeil \u2013 Entropie), kann jedes noch so komplexe \u201eEtwas\u201c entstehen. Auch, wie f\u00fcr unser Universum notwendig, ein skalares Feld (Higgs Feld), welches durch einen Symmetriebruch, kurz nach der Entstehung, wesentlich mehr Energie erzeugt, als es ans \u201eNichts\u201c zur\u00fcckzahlen m\u00fcsste, was die Expansion der physikalischen Raumzeit (Inflation) zur Folge hat und die \u201eGeburt\u201c des Universums, mit unverkennbarem Zeit Pfeil und der fortschreitenden Entropie, welche auch das Ende dieses Universums garantiert. An die Stelle des \u201eNichts\u201c kann man nun nat\u00fcrlich auch die Existenz setzen, was zur Folge hat, je nach dem Entwicklungstand der Existenz zu diesem Punkt, an dem ein Universum entsteht, dass sich Existent in dem Universum dann auch \u201eauskristallisieret\u201c und in der \u201eMaterie\u201c widerspiegelt, so zum Beispiel im Menschen, der damit eine direkte Verbindung zu diesem Ursprung bekommt und auch die dazugeh\u00f6rigen Informationen (k\u00f6nnte man auch \u201eErinnerungen\u201c nennen). Hier existieren Zufall, M\u00f6glichkeit und Absicht unabh\u00e4ngig voneinander und nebeneinander. Je komplexer die Universen sind, desto weniger haben die darin sich ihrer selbst bewusstwerdenden Existenzen die M\u00f6glichkeit der direkten Einflussnahme auf das Geschehen in denselben. Was zur Konstanz und Stabilit\u00e4t in den M\u00f6glichkeiten des Prozesses der Selbsterkenntnis f\u00fchrt und auf den Ursprung \u201eExistenz\u201c so zur\u00fcckwirkt.<\/p>\n<p>Alle Lebewesen besten dann hier konkret aus zwei Komponenten, der Existenz und der Form (als Materie\/Energie) definiert. Es ist funktionell orientiert, auf eine Wahrnehmung ohne direkten Einfluss auf die Form. Dazu kommt das Prozedere der Bewusstwerdung, die letztlich dann genau diese R\u00fcckwirkung auf die Existenz als solche hat, n\u00e4mlich diese wird sich ihrer Existenz bewusst und damit auch ihrer M\u00f6glichkeiten, was eben dann zu &#8222;Selbsterkenntnis&#8220; f\u00fchrt. der Mensch ist (wie jedes intelligente Wesen im Universum) ein kleiner Teil dieser Existenz (Existenzen) analog eines Wassertropfens zu einem Ozean.<\/p>\n<p>Es ist f\u00fcr ein biologisches System, wie Mensch Tier oder Pflanze etc. wichtig leben zu wollen, aber der Biologie w\u00e4re es abtr\u00e4glich und kontraproduktiv nicht sterben zu wollen, sp\u00e4testens nach der Erf\u00fcllung der biologischen Aufgabe, n\u00e4mlich der erfolgreichen Reproduktion, haben die meisten Tiere kein Problem damit, nur der Mensch, der sich selbst reflektiert, hat oft diesen Gedanken (ewig) weiter existieren zu wollen. F\u00fcr die Existenz ist es dagegen eine Limitierung, eine Beschneidung sich mit einem einzelnen biologischen System zu verbinden. &#8222;Erwacht&#8220; also die Existenz im Menschen, durch seine F\u00e4higkeit zur Selbstreflexion, dann strebt er naturgem\u00e4\u00df seine &#8222;ewige Existenz&#8220; an, da er sich eine Nichtexistenz nicht vorzustellen vermag. Viele der menschlichen Konflikte erwachsen daraus, aus der Furcht vor der Nichtexistenz und all ihren Konsequenzen. <\/p>\n<p>Juni 2021<\/p>\n<div id=\"wp_fb_like_button\" style=\"margin:5px 0;float:none;height:100px;\"><script src=\"http:\/\/connect.facebook.net\/en_US\/all.js#xfbml=1\"><\/script><fb:like href=\"https:\/\/www.erkenntnis.pub\/blog\/?p=1113\" send=\"false\" layout=\"like\" width=\"450\" show_faces=\"true\" font=\"arial\" action=\"\" colorscheme=\"light\"><\/fb:like><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Existenz Extended Edition Eine Existenz &#8222;hinter den Dingen&#8220; hat zun\u00e4chst einmal keine funktionalen Komponenten, wie Intelligenz, Verstand, und Ziel, woher auch. Sie ist da, und ihre blo\u00dfe Existenz erzeugt permanent etwas, das wiederum auf die Existenz selbst (zur\u00fcck) wirkt. Das erfordert Wahrnehmung in jeglicher Form, also geh\u00f6rt Wahrnehmung zu den grundlegenden Eigenschaften von Existenz. 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